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33 Jahre, sehe mich als Monetärjournalist & -Wissenschaftler, Politik- & Wirtschaftsberater, politischer Aktivist, Philanthrop und natürlich Freidenker. Ich übe mich in einem breiten, literarischen Wissens-Sepktrum, was soziale, publizistische, wirtschaftliche, politische... Ressorts umfasst, um instrumentalisierte Einflussnahmen auf die heutige Gesellschaft sowie systemisch geförderte, wiederkehrende Handels-Zwänge besser nachvollziehen zu können. Ein umfassendes Verständnis von Medien-Kritik, Geld- und Handels-Theorie, Geo-Politisches, politischer Partizipation und Repräsentativität sowie alternative Medien ist für mich essentiell.

Grillfest am 25.2.2015 um 20:00 Uhr zum Thema „Vollgeldkritik – Pro und Kontra“

hier der mumble-Mitschnitt zu dem Positionspapier mit dem Titel ‚Vollgeld und Full Reserve Banking – Geldreformen auf dem Prüfstand‘ (erschienen auf Wirtschaftsdienst.eu) von wurde von Benedikt Weihmayr und Martin Sauber erstellt. https://ia600300.us.archive.org/22/items/GrillabendVollgeldkritik/Grillabend%20Vollgeldkritik.mp3

ziemlich perverser Flexibilisierungsdruck – die neoliberale Agenda

ziemlich perverser Flexibilisierungsdruck – die neoliberale Agenda Finanzmärkte erwarten permanent günstige Rahmenbedingungen für ein rendite-versprechendes Investment-Klima, dass sie zu Investitionen veranlasst. Die EZB und die europäische Finanzpolitik (Troika) versucht ganz in diesem Sinne günstige Rahmen-/Ausgangsbedingungen zu setzen. D.h. vor allem für Großkunden der Banken (MFI) günstige Konditionen zur Hebelung (leveraging) des anlage-affinen Kapitalstocks für die Finanzmärkte (Geldfonds) möglich zu machen. Für das kollektive Interesse der (Kapital-)Anlageseite, sogar für den Erhalt der Kontrahierungsfähigkeit zahlreicher gewerblicher Branchen in einer globalisierten Welt, wird also Partei ergriffen, wenn man so will. Das Angebot bzw. der zu diesem führende Investitions-Strom wird strukturell gefördert. Vermögens-Aggregate (realer / materieller oder monetärer Art) verbleiben in einem ‚Zustand der Beharrung‘, bleiben statisch im Bezug des Korridors ihrer Rentabilität. Dieser Korridor […]

Der Lebensweg einer Staatsanleihe

Der Lebensweg einer Staatsanleihe Publiziert 2. März 2014 | Von Bunki In diesem Artikel soll erklärt werden, wie  Staatsanleihen entstehen, wie sie vergehen und durch welche Hände sie im  Lauf ihrer Existenz gehen können. Dabei sollen vorhandene  Missverständnisse aufgeklärt werden und Auswirkungen auf Volkswirtschaft  und Finanzpolitik in klarerem Licht erscheinen. Gerne wird fälschlicherweise angenommen, dass eine Staatsanleihe ein Darlehen an den Staat darstellt. Auch die Vorstellung, dass Staatsschulden dem Wirtschaftskreislauf Geld entzögen wird sich als falsch erweisen. Tatsächlich spielt die Herausgabe von Staatsanleihen eine wichte Rolle im komplexen Zusammenspiel mit privater Kreditvergabe, Notenbankoperationen und Finanzmärkten bei der Regulierung der Geldmenge. Die Geburt einer Staatsanleihe Wenn der Staat eine offene Rechnung hat, jedoch nicht genügend

Breitseite vom Bundesverfassungsgericht

  Breitseite vom Bundesverfassungsgericht Publiziert 27. Februar 2014 | Von Piratos   Das war schon eine große Überraschung, die am Freitag vorletzter Woche im Verhandlungssaal des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) verkündet wurde. Und was dort zu vernehmen war, sollte uns Piraten einigermaßen beunruhigen.   Was war passiert? Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im September 2012 mit ihrem »OMT-Beschluss« [1] festgelegt, dass sie gewillt ist, Staatsanleihen in unbegrenzter Menge anzukaufen, falls ein Land zu hohe Zinsen zahlen muss. Denn durch Ankäufe von Staatsanleihen steigt ihr Preis, was wiederum dazu führt, dass die Zinsen dafür sinken. [2] So weit, so klar – aber an dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass diese Maßnahme hauptsächlich einigen Geschäftsbanken und nicht nur den Staaten zugute kommt.   Warum […]

Warum die wirtschaftsliberale Agenda eine Sackgasse ist

Populäre Irrtümer: Warum die wirtschaftsliberale Agenda eine Sackgasse ist Publiziert 22. Dezember 2013 | Von Thomas Weiß Ein Schlagwort, das derzeit geradezu inflationär verwendet wird, insbesondere von unserer Kanzlerin, ist die Wettbewerbsfähigkeit. Dahinter verbirgt sich die in den letzten Jahren u.a. in Deutschland gefahrene wirtschaftsliberale, unternehmensfreundliche Politik. Deren Reformen, wie die Senkung der Körperschaftssteuer und die komplette Hartz IV Gesetzgebung, begünstigen vor allem die Profite der Unternehmen. Die unausgesprochene Implikation dahinter ist, dass zu erwartende Gewinne die Unternehmen zu Investitionen motivieren, die dann in der Folge Beschäftigung und Wohlstand für die Bevölkerung schaffen. Dieser Zusammenhang scheint so naheliegend, dass er selten hinterfragt wird. Tatsächlich ist er jedoch seit einiger Zeit immer weniger gegeben. Die folgende Grafik zeigt deutlich, dass besagte Reformen […]

Deutsche Post: Porto für Briefe wird teurer

Deutsche Post: Porto für Briefe wird teurer tja, 9% Inflation – in nur einem Jahr, seitdem die Briefmarken 58 Cent kosten, nicht? kooomisch! Dabei dachte ich die EZB sehe sich dazu aufgefordert, alles für eine progressive Teuerung / Real-Inflation in der EURO-Zone zu tun, da eine Rezession droht und kaum noch Inflation gemessen werden kann..?! ^_^ Wie das mit der Blasen-Wirtschaft eben so ist, wird die an einem realen Angebots-Markt gekoppelte Preisfindung immer dort ausser Kraft gesetzt, wo sich kumulierte (Monopol-)Interessen über einen effizienten Wettbewerb hinwegsetzen können. So auch bei der Deutschen Post. Auf der anderen Seite – und das gilt (noch) für weitaus die meisten Gewerbe-Branchen, wird wohl ein zunehmend heftiger werdender Preiskampf die erzielbaren Preise für viele Dienstleistungen und […]

Rasch noch ein paar Bitcoins kaufen?

Rasch noch ein paar Bitcoins kaufen? Die spin-doctoren der Finanz-Konfession haben die Witterung aufgenommen und sind angesprungen auf den fetten Braten, zu dem Kryptowährungen gemacht (aufgeblasen) werden können: Eine andere Möglichkeit für eine Bitcoin-Konkurrenz besteht in der Entwicklung eines Zahlungsmittels, das Bitcoin aus ökonomischen Gründen überlegen ist. Hier wäre es beispielsweise vorstellbar, dass digitales Geld zu einem festen Wechselkurs gegenüber einer staatlichen Fiatwährung, z.B. dem Euro, vom Emittenten herausgegeben und jederzeit wieder zurückgenommen wird. Der Emittent des Geldes müsste sich dabei verpflichten, alle so eingenommen Euro in risikoarmen, festverzinslichen, auf Euro lautenden Wertpapieren anzulegen. Die daraus resultierenden Zinseinnahmen könnten dann dazu verwendet werden, den Wechselkurs des Geldes gegenüber dem Euro langfristig aufzuwerten. Da die Zinseinnahmen bei festverzinslichen Wertpapieren feststehen, könnte die […]