das Geldmarkt Paradigma

geld Folgen der Geldwirtschaft:

  • sich selbst demontierender Kapitalismus
  • Verteilungs-Probleme auf dem Güter- & Dienstleistungs-Markt
  • sich auseinander dividierende Klassen-Gesellschaft, Kultur der Gegensätze
  • Ausgrenzung ‘milieu-ferner’ Gruppierungen / Exklusion (Ghetto-Bildung)
  • schleichender Werte-Verfall (Moral & Ethik)
  • Ungerechtigkeit, Unausgeglichenheit, Mobbing
  • gesundheitliche Belastungen, psychische Störungen, Trauma
  • Dekadenz, Narzissmus, Snobismus, Exzesse, Arroganz, Prunksucht, Neid, Hass
  • Erosion des klassischen Normalarbeitsverhältnisses
  • ökologische & humane Katastrophen
  • überhöhter körperlicher Verschleiß bei Arbeitern
  • sinkende Bildung, soziale Standards, Lebensqualität
  • Arbeitslosigkeit
  • Hunger

Wenn das die Zwischenziele sind, die derzeit gut und kurzfristig beobachtbar sind und die gleichzeitig in einem hinreichend engen Zusammenhang zum wirtschaftspolitischen Endziel stehen sollen, erschauere ich wirklich im Denken an jene Aussicht, wie eines fernen Tages (oder doch nicht so fern?) das Endziel oder vielleicht besser gesagt die Endlösung darstellen wird.

BRAVO – Herr Grass!

Grass wehrt sich gegen Kritik an umstrittenem Gedicht

“Kampagne der fast gleichgeschalteten Presse”

mein Eindruck:

Katar, Saudi-Arabien, Israel – diese Regime im Nahen Osten treiben in strategischer Partnerschaft mit der NATO & zahlreichen westlichen Geheimdiensten bzw. Mossad den Stellungs-Krieg um Macht, Ressourcen & die Expansion der kapitalistischen Verkehrs-Freiheit (Privatisierung & Deregulierung..) gegen Syrien & Iran voran. Im Namen des westlichen Necro-Kapitalismus’ – nicht im Namen der Demokratie!

Und die westlichen Medien sind nicht in der Lage – ja scheuen sich davor – dies beim Namen zu nennen. Klar, viele Leit-Medien werden ja von Rentier-Lobbyisten kontrolliert, private Medien-Tycoons oder eigene Polit-Interessen verfolgende ‘think tanks’ (Bertelsmann) mit enormen Einfluss in die ÖR-Presselandschaft oder die bewusst  Israel-nahe Presse-Arbeit betreiben (da sie diese in ihre Statuen haben -> s. Springer)

Da braucht man sich nicht über ‘fast gleichgeschaltete’ Medien zu wundern; in die breite Masse haben sich Springer, Bertelsmann, Burda oder ausländische Investoren eingekauft, deren Strippenzieher allesamt ähnliche Interessen vertreten. “Es gibt zwar keinen Propagandaminister mehr, aber der wäre ohnehin überflüssig, denn diese Funktion üben heute Kollektivismus, der grüngallige Konformitätsdruck politischer Korrektheit und ein Abschreiber- und bewusstloses Nachquakertum aus.”

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Nach Gaddafis Tod droht Libyen die Spaltung

Gegenregierung im Osten
Viele Libyer glauben, das System Gaddafi bestehe nach dem Tod des Diktators fort. In Ostlibyen hat sich daher eine Gegenregierung zum Übergangsrat gebildet.

Es gab Zeiten, da wurden die Anführer der libyschen Revolution als Könige gefeiert. Aber der Sturz des Gaddafi-Regimes scheint schon lange her zu sein. Und so musste der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats Mustafa Abd al-Dschalil kürzlich durch die Hintertür seines Büros in Bengasi fliehen, während Demonstranten den Sitz der provisorischen Regierung angriffen und Tränengasgranaten durch die Fensterscheiben in die Büros warfen.
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jetzt kommt heraus, was von Anfang an Sache war: der lybische Übergangs-Rat trifft auf sozio-kulturelle Hürden in seinem Bestreben, Lybien an den Westen zu verkaufen, zu deregulieren & zu privatisieren. Er wird scheitern und zugleich bildet sich ein neues – hoffentlich demokratisches – Parlament. Dann war das ganze Blutvergießen vielleicht nicht ganz umsonst, wenn die Lybier sich nun – da es scgib schien als würden sie sich der pro-westlichen Ordnung und dem Ausverkauf der Öl-Ressourcen ihres Landes fügen, nun doch selbst neu organisieren und den westlich gesteuerten Übergangsrat ablehnen / ‘in den Arsch treten’. Eine richtungs-weisende Geste für den Rest der Welt – insbesondere für islamische Territorien, denen ebenfalls ein pro-westlicher Wandel aufoktruiert werden soll, denen UN-Einsätze gleich dem in Lybien drohen.

Disziplinierung unserer gewählten Volksvertreter

Ich fordere die sofortige Disziplinierung unserer Politiker. Geeignete Disziplinierungs-Maßnahmen könnte eine mitgetragene Verantwortung an den Folgen politischen Handelns darstellen.  Politiker und Beamte, insbesondere die Polizei, sollten im Falle weiterer Akkumulation der Staats-Schulden  zur Rechenschaft gezogen werden. Das souveräne Volk sollte sich die alleinige  Ausbeutung und In-Haft-Nehmung der Steuerzahler nicht mehr länger bieten lassen. Hier wird am falschen Ende diszipliniert.

Eine effektive Disziplinierung der Volksvertreter setzt voraus, dass nicht mehr nur der Steuerzahler für den unausgesetzt betriebenen, neo-liberalen Irrsinn, welcher durch die Regierung bildenden Fraktionen abgesegnet wurde und insbesondere durch die großen export-orientierten Konzerne und den Großhandel gerne umgesetzt wird, zur Finanzierung des Staats-Haushaltes und Tilgung der Schulden in Haftung genommen wird, sondern ebenso Politiker und Beamte dafür zahlen müssen.

Dies würde bei Einhaltung dieses neo-liberalen Kurses entsprechende Gehalts-Kürzungen bei den in Verantwortung befindlichen Politikern der Regierungs-Fraktionen zur Folge haben, die dazu beitragen werden, das Handeln der Politiker positiv zu beeinflussen & zu disziplinieren.

Alles Geld, was zum Unmut der Bürger und entgegen dem Willen des Volkes zukünftig noch in die Taschen transnationaler Export-Konzerne und ins Ausland fließen würde, und auch das Geld welches ständig dem Steuerzahler aus der Tasche gezogen werden muss, da eine entsprechende monetäre Reform vehement nicht angegangen wird, würde direkt den Taschen der Politik machenden Fraktionen und  höheren!, meiner Meinung nach überbezahlten Staats-Bediensteten zur Last liegen.

Denn wieso sollen diejenigen, die uns die dreckige Suppe einbrocken, auch besser weg kommen, als diejenigen, die ihn bisher regelmäßig auslöffeln dürfen??!

MR ADDI

Wenns um Freiheitsrechte von Randgruppen & Minderheiten geht,  verstehe  ich heutzutage die Debatte um Frauenquoten, Gendern & die Besserstellung von Homos nicht mehr.

Ich entgegne da lieber mit MR ADDI – steht für “Mehr Respekt für Arme Dicke Dumme Islamisten” Denn dort finden sind aus meiner Sicht wesentlich schwerwiegendere Mißstände in unserer Ellbogen-Gesellschaft wieder, als das bei dem irgendwie doch recht populistisch gehypten  Debatten um erstgenanntere – ebenfalls recht kontroverse – Problemfelder der Fall ist..

Jegliche betroffene Personen werden in einer chronologisch-progressiven – immer dramatischeren Art & Weise vom gesellschaftlichen Miteinander ausgegrenzt. Dieses Problem der kollektiven Ausgrenzung sehe ich so weder beim heutigen Rollenbild – falls partiell im Denken mancher Subjekte noch vorhanden – der Frau als noch nennenswert ausgeprägt, noch bei Nicht-Hetero-Sexuellen..

Praxisgebühr bald 5€ pro Arzt-Besuch?!

BILD-online berichtet: “Deutsche gehen zu oft zum Arzt!”

So will Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ab Frühjahr 2012 über Änderungen beraten.

Im Gespräch ist u. a., dass Kassenpatienten künftig bei jedem Praxisbesuch bezahlen müssen – möglicherweise fünf Euro! Die derzeitige Regelung hat die Zahl der Praxenbesuche in Deutschland nicht eindämmen können. Aktuell geht jeder Deutsche im Schnitt 18 Mal im Jahr zum Arzt – und das lässt die Gesundheitskosten explodieren.[..] Prof. Jürgen Wasem zu BILD: „Fünf Euro pro Besuch macht mehr Sinn als die jetzige Gebühr.“

Wie krank ist diese Regierung wirklich? Sollte nicht lieber etwa  ein Herr Bahr besser öfters mal zum Arzt – besser noch zum Psychater – gehen? ^.^

Aktion: move your money

on facebook;

attac! Krötenwanderung jetzt! 


Der folgende Gedankenaustausch wurde von der britischen Satire-Zeitschrift “Punch” am 3. April 1957 veröffentlicht.

F: Wofür gibt es Banken?

A: Um Geld zu schaffen.

F: Für die Kunden?

A: Für die Banken.

F: Wieso erwähnen dies nicht die Anzeigen der Banken?

A: Das wäre kein guter Geschmack. Aber man kann es schlußfolgernaus Hinweisen auf Reserven von 249 000 000 Dollar oder so. Dies istdas Geld, das sie geschaffen haben.

F: Von den Kunden?

A: Vermutlich ja.

F: Sie erwähnen Aktiva von 500 000 000 Dollar oder so. Haben sie auch diese geschaffen?

A: Nicht wirklich. Das ist das Geld, aus denen sie Geld machen.

F: Verstehe. Und das liegt irgendwo in einem Safe?

A: Überhaupt nicht. Sie leihen es an Kunden aus.

F: Sie haben es also nicht?

A: Nein.

F: Und weshalb sind das dann Aktiva?

A: Sie behaupten, es wären welche, wenn sie es zurückbekämen.

F: Aber sie müssen doch in irgendeinem Safe etwas Geld besitzen?

A: Ja, meistens 500 000 000 Dollar oder so. Man nennt das Verbind-

lichkeiten.

F: Aber wenn sie dies doch nicht haben, wie können sie dann dafürhaften?

A: Weil es nicht ihnen gehört.

F: Wieso besitzen sie es dann?

A: Es wurde ihnen von Kunden geliehen.

F: Kunden leihen der Bank also Geld?

A: So ist es. Sie tun Geld auf ihr Konto und leihen es damit der Bank.

F: Und was stellen die Banken damit an?

A: Sie verleihen es an andere Kunden.

F: Aber Sie sagten doch, das Geld, das sie an andere Leute ausleihen,seien Aktiva?

A: Ja.

F: Also sind Aktiva und Verbindlichkeiten ein und dieselbe Sache?

A: Das kann man so nicht sagen.

F: Haben Sie aber gerade. Packe ich 100 Dollar auf mein Konto, soist mir die Bank verbunden, dies zurückzuzahlen. Also sind es Verbind-lichkeiten. Aber sie verleiht es an jemand anders, und der ist der Bankverbunden, es zurückzuzahlen, und also sind es Aktiva. Es geht nochimmer um dieselben 100 Dollar, oder?

A: Ja, aber …

F: Es löscht sich also gegenseitig aus! Das heißt doch, die Bankenbesitzen überhaupt kein Geld?

A: Theoretisch …

F: Lassen wir das. Wenn sie kein Geld besitzen, woher kommendann die Reserven von 249 000 000 Dollar oder so?

A: Sagte ich doch. Sie haben es gemacht.

F: Wie?

A: Nun, wenn sie Ihre 100 Dollar weiterverleihen, verlangen sie vondemjenigen Zinsen.

F: Wieviel?

A: Hängt von den Bankzinsen ab. Vielleicht fünfeinhalb Prozent.Das ist ihr Gewinn.

F: Warum nicht meiner? Ist es nicht mehr mein Geld?

A: Die Theorie der Banken heißt …

F: Wenn ich ihnen meine 100 leihe, wieso verlange ich dafür keineZinsen?

A: Tun Sie doch.

F: Was Sie nicht sagen! Wieviel?

A: Hängt von den Bankzinsen ab. Vielleicht ein halbes Prozent …

F: Habgierig von mir, oder?

A: … aber nur, wenn Sie das Geld nicht wieder abziehen!

F: Natürlich werde ich es wieder abheben. Würde ich es nicht wie-derhaben wollen, hätte ich es gleich im Garten vergraben können,stimmt’s?

A: Sie würden die Abhebung nicht gern sehen.

F: Wieso? Lasse ich es auf dem Konto, ist es eine Verbindlichkeit,sagen Sie. Wären sie nicht froh, weniger Verbindlichkeiten zu haben?

A: Nein, denn wenn Sie es abheben, können die Banken das Geldnicht weiterverleihen.

F: Aber wenn ich es abheben möchte, können sie mich nicht daranhindern?

A: Richtig.

F: Und wenn sie es bereits an einen anderen Kunden verliehenhaben?

A: Dann gibt man Ihnen das Geld eines anderen Kunden.

F: Und wenn er seines auch zurück möchte …, sie es aber bereits mirgegeben haben?

A: Sie sind absichtlich begriffsstutzig.

F: Ich halte mich aber für scharfsinnig. Wenn nun alle gleichzeitigihr Geld zurückfordern?

A: Die Theorie des Bankwesens sagt, dies wird niemals geschehen.

F: Also rechnen die Banken nicht damit, ihre Verpflichtungen erfül-len zu müssen?

A: So würde ich das nicht ausdrücken …

F: Ach ja. Nun, wenn Sie mir noch etwas sagen möchten …?

A: Durchaus. Sie könnten jetzt hingehen und ein Bankkonto eröff-nen.

F: Eine allerletzte Frage.

A: Selbstverständlich.

F: Sollte ich nicht lieber hingehen und eine Bank eröffnen?