Der Mythos vom Geld 2


– die Geschichte der Macht; von Stephen Zarlenga

 

l. Kapitel Die Ursprünge des Geldwesens 19
Der Ursprung des Geldes im Warenhandel 19
Der Ursprung des Geldes in der Gesellschaft 21
Der Ursprung des Geldes in der Religion 21
Gold wird zum Zahlungsmittel 24
Die griechischen Stadtstaaten fuhren die Münzprägung ein 28
Lykurgs numerisches System in Sparta 31
Solons Reform 32
Aristoteles‘ »Nomisma« 34

2.Kapitel Roms Bronzegeld: besser als Gold 37
Roms Bronzegeld 37
Der Niedergang des römischen Geldsystems 41
Östliche Kulte infiltrieren Rom 44
Übernahme durch die Cäsaren 45
Die Zerstörung des römischen Ethos 46
Der kaiserliche Goldstandard stärkt die finanzielle Macht des Ostens 48
Edelmetalle fließen in den Osten ab 49
Die Währungskrisen im späten dritten Jahrhundert 51
Das Imperium verlagert sich nach Osten 52

3. Kapitel Der Untergang Roms aus monetärer Sicht 55
Erste Regel: Das »heilige« Vorrecht der Goldmünzenprägung 55
Zweite Regel: Die unterschiedlichen Gold-Silber-Wertverhältnisse
in Ost-und Westrom 57
Der Untergang des Römischen Reiches bleibt eine der größten Fragen
der Geschichte 59
Eine monetäre Sicht des Untergangs von Rom 61
Der moslemische Angriff auf das »monetäre Rückgrat« des Reiches 64

4.Kapitel Die Wiedereinführung von Geld im Westen 69
Die Wiederbelebung des Münzsystems im Norden durch Karl den Großen:
ein »trügerisches Licht« 70
Sonnenaufgang über dem Mittelmeer: Der Aufstieg von Venedig 74
Venedigs Geldsysteme 78
Venedig führt vorsichtig Nominalgeld ein 85
Die venezianischen Imprestidi: eine Form der Staatsfinanzierung 86

5. Kapitel Die Kreuzzüge beenden den monetären Würgegriff
von Byzanz 89
Der erste Kreuzzug 90
Der Aufstieg der Templer 94
Der vierte Kreuzzug nach Konstantinopel 95
Die monetäre Bedeutung des vierten Kreuzzuges 97
Die finanziellen Neuerungen der Templer 99

6. Kapitel Der Kampf um die monetäre Vorherrschaft
in der Renaissance 103
Die Handelsmessen 104
Die Münzstätten der Könige 106
Die mittelalterlichen Geldverleiher 108
Privatbanken 109
Staatseigene Banken 113
Die große Entdeckung: Banken schöpfen Geld 114
DieFugger 116
Die Welser, Hochstetter und Tucher 118
Brügge: die treibende Kraft im Norden 119
DieHanse 120

7.Kapitel Scholastiker und Reformatoren 127
Die scholastische Sicht von Geld und Preis 127
Das Wucherverbot 130
Das Wucherverbot wird in Frage gestellt 137
Keine Vergebung für Wucherer 137
MartinLuther 138
Johannes Calvin 140
Wirtschaftliche und geistige Auswirkungen des Calvinismus 141

8. Kapitel Das Jahr 1500- Dreh- und Angelpunkt der Geschichte 147
Machtverschiebungen vom Mittelmeer zur Nordsee 147
Die Plünderung Amerikas 148
Die Renaissance des Nordens 155
Die Kaproute verändert die Handelsbeziehungen 159

9.Kapitel Der Aufstieg des Kapitalismus in Amsterdam 163
Die Bank von Amsterdam 164
Die Juden Amsterdams 170
Die Börse von Amsterdam 173
Die Vernachlässigung des Handels durch die Holländer 181
Holland finanziert England 183

lO.Kapitel Der Transfer des Kapitalismus nach England 185
Englands monetärer Hintergrund 186
Der Kampf um die Kontrolle des englischen Geldsystems 189
Die religiöse Unterminierung der Monarchie 190
Die Wiederzulassung der Juden in England 192
Die Unterminierung der Monarchie über das Geldsystem 195
Das Papiergeld-Experiment Karls II 197
Der Free Coinage Act von 1666 198

i i . Kapitel Die Bank of England wird ausgeheckt 203
Die Lehre vom Geld wird wiederentdeckt – und mißbraucht 203
Die Gründung der Bank wird in aller Stille vorangetrieben 207
Der Widerstand gegen die Bank regt sich 209
Ricardo greift die Geldschöpfungsmacht der Bank an 212
Der Mißbrauch der Lehre vom Geld 213
Der South Sea Bubble 217

12. Kapitel Die Nationalökonomen: die Priester der Bankentheorie 221
Ökonomen als Propagandisten 223
Die Verachtung für geschichtliche Forschung wächst 224
Der Mythos Adam Smith 226
Zutreffendere Geldtheorien vor und nach Adam Smith 231
Die Ergreifung der gesellschaftlichen Geldmacht 234
Zinsberechnung auf privat geschöpftem Geld 236
Geldmenge und Inflation – wieviel Geld ist notwendig? 238
Weshalb konnte sich Adam Smith‘ Auffassung durchsetzen? 242
Bankiers setzen Smith‘ monetäre Ansichten gegen England ein 243

13. Kapitel These versus Antithese: Synthese 247
England in Schwierigkeiten – die sichtbaren Auswirkungen des Wuchers 248
Religiös motivierte Menschen engagieren sich 250
Sogar Ökonomen stellen sich gegen die Bank of England 251
Der Wucher in der Defensive 252
Die mathematische Unmöglichkeit des langfristigen Wuchers 256
Die monetären Reformen von 1844 256
Marx und Engels formulieren die Antithese 258
Die Synthese aus Smith und Marx 262

14. Kapitel Die Kolonialwährungen der USA 267
Die Urwährungen der »Moundbuilder«-Kulturen 268
Die monetäre Not in den Kolonien 270
Die credit hüls von Massachusetts – das erste Papiergeld im Westen 272
Pennsylvanias überlegenes Geldsystem 274
Der Angriff der Lords of Trade and Plantations auf das Kolonialgeld 277
Der CurrencyAct von 1764 279
Die monetäre Ursache der amerikanischen Revolution 281
Die continental currency – der Lebensnerv der Revolution 281
Der insgesamt bemerkenswerte Erfolg der continental currency 289

15. Kapitel Die Geldmacht gegen die Verfassung
der Vereinigten Staaten 291
Frühe Versuche einer widerrechtlichen Übernahme der Geldmacht 291
Die Verfassung von 1787 293
Die Frage nach dem Wesen des Geldes 296
Toemitbillsofcredit 299
Die First Bank ofthe United States ergreift die Geldmacht 302
Die erste Geldausgabe der Vereinigten Staaten 307
Die üblen Machenschaften der SecondBankof the United States 309

16. Kapitel Ein Vergleich zwischen der staatlichen und der privaten
Geldemission der Vereinigten Staaten 315
Die Erfahrungen der USA mit staatlich emittiertem Geld 315
Die Erfahrungen der USA mit privat emittiertem Geld 316
Die Funktionsweise des free banking 319
Gouges Darstellung des frühen Bankwesens 320
Maßnahmen gegen die privaten Staatsbanken 323
Die Free-banking-Gesetze der Bundesstaaten von 1836 324

i7.Kapitel Greenbacks – echtes amerikanisches Geld 329
Amerika vor dem Sezessionskrieg 329
Die Einführung des greenback 331
Die Entwicklung des greenback und der Preise 335
Das Papiergeldsystem der Konföderation scheitert 338
Der National Banking Act von 1863/64 340
Der Kampf um die greenbacks 344
Die Verteidiger des greenback 346

18. Kapitel Die monetären Verbrechen des 19. Jahrhunderts –
die großen Demonetisierungen 351
Warum Bankiers an einer Deflation gelegen ist 352
Probleme des Bimetallismus 354
Die Lateinische Münzunion 356
Die Hälfte des Münzgelds der Welt wird vernichtet 358
Die erste Attacke: die Greenback- Anleihen 359
Die zweite Attacke: Versuche zur Abschaffung der greenbacks 362
Die dritte Attacke: die »heimliche« Demonetisierung des Silbers 368
Die Vereinigten Staaten remonetisieren das Silber 371

19. Kapitel Der Triumph der Bankiers – die Einrichtung
des Federal Reserve System 375
Die volksnahen Parteien – von den Bankiers in die Tasche gesteckt 375
Verebbender Kampf um den greenback 380
Der Currency Act von 1900 383
Das Aufkommen gesellschaftlich verträglicher Lösungen des Geldproblems 383
Die Panik von 1907 385
Das Federal Reserve System – eine heimlich etablierte private Zentralbank 388
Parallelen zur Gründung der Bank of England 392
Die uralten Techniken monetärer Herrschaft 396

20. Kapitel Das Federal Reserve System ruiniert Amerika 401
Das Federal Reserve System startet gerade rechtzeitig 403
Das Federal Reserve System destabilisiert das amerikanische Geldsystem 404
Die Bank of England diktiert die amerikanische Geldpolitik
in den zwanziger Jahren 406
Wie es zum Börsenkrach kam 409
Der Börsenkrach 413
Die große Depression – eine drastische Verringerung der Geldmenge 413
Von Hoover zu Roosevelt – ein markanter Regierungswechsel 418
Die Bankenreform von 1933 bis 1935 421
Die Finanzierung des Zweiten Weltkrieges 424
Versuche, das moralische Ansehen des Kapitalismus wiederherzustellen 425
Die anglikanische Kirche zieht der Bank of England die Giftzähne 426

21. Kapitel Ein Plädoyer für eine vierte Staatsgewalt 429
Die Fehldiagnose der monetären Probleme Amerikas 431
Abschaffung des Systems der begrenzten Reservehaltung und die Einführung einer
Deckungspflicht von 100% 436
Die Geldausgabe muß eine staatliche Aufgabe sein 441
Im Angesicht des Bösen 444
Hindernisse bei der Umsetzung monetärer Reformen in den Vereinigten Staaten 444

22. Kapitel Die deutsche Hyperinflation von 1923
unter einer privaten Zentralbank 447
Die Entstehung Deutschlands 447
Der Versailler Vertrag 450
Die monetäre Zerstörung Deutschlands 451
Die Ursache der Inflation: erste »Erklärung« 455
Die wahren Gründe für die Inflation 456
Schachts Enthüllung 458
Die Spekulanten versuchen wieder ihr Glück 461
Hitler ist von Feders monetären Ansichten angetan 463
Die Errichtung der Deutschen Bundesbank als einer staatlichen Zentralbank … 464
Die Europäische Währungsunion stellt Deutschland vor neue Herausforderungen 466

23.Kapitel Internationale Währungssysteme 467
Das Problem des internationalen Zahlungsverkehrs 468
Der internationale Goldstandard 469
Die Gründung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich 470
Der Internationale Währungsfonds 473
Drei Vorschläge zur Verwirklichung internationaler Währungsstabilität 478
Geldschöpfungsbefugnisse des IWF 479
Die Weltbankgruppe 482
Die Internationale Finanz-Korporation (IFC) 484
Die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA) 485
Monetäre Entwicklungen im Islam – ein Wiederaufleben der Scholastik 486

24. Kapitel Die Europäische Währungsunion 491
Der Aufbau der Europäischen Währungsunion 492
Die Inhaber der EZB 495
Berichte und Überprüfung 496
Konvergenzkriterien 497
Methoden der Geldschöpfung 498
Das Problem der begrenzten Reservehaltung in der Europäischen Währungsunion 503
Soll neues Geld auf Außenhandelsüberschüssen basieren? 504
Die Gelddefinition ist die Aufgabe des Europäischen Währungsinstituts 505
Es gibt keine Alternativen zur EWU 506
Institutionalisierung eines Prüfungsverfahrens 508
Zusammenfassung 510

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33 Jahre, sehe mich als Monetärjournalist & -Wissenschaftler, Politik- & Wirtschaftsberater, politischer Aktivist, Philanthrop und natürlich Freidenker. Ich übe mich in einem breiten, literarischen Wissens-Sepktrum, was soziale, publizistische, wirtschaftliche, politische... Ressorts umfasst, um instrumentalisierte Einflussnahmen auf die heutige Gesellschaft sowie systemisch geförderte, wiederkehrende Handels-Zwänge besser nachvollziehen zu können. Ein umfassendes Verständnis von Medien-Kritik, Geld- und Handels-Theorie, Geo-Politisches, politischer Partizipation und Repräsentativität sowie alternative Medien ist für mich essentiell.


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