capitalism

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Blockade der Subjektivitäts-Produktion im Kapitalismus – ein Gleichnis + pers. Deutung

Gleichnis / Anektode aus ‚commonwealth‘ (Hardt, Negri) Teil V – Jenseits des Kapitals? – 3. Vorbeben an den Bruchlinien: Eines Tages sucht Monsieur Le Capital, weil er sich krank fühlt, Doktor Subtilis auf und bekennt, das er jede Nacht von einem immer wiederkehrenden Traum heimgesucht wird. In diesem Traum, so erklärt Monsieur Le Capital, steht er vor einem Baum voll reifer Früchte, die in der Sonne leuchten, aber in seinen Armen hat er Arthritis und er kann sie nicht hoch genug heben, um an die untersten Zweige zu gelangen. Er hat bohrenden Hunger, kann aber die köstlichen Früchte vor seinen Augen nur betrachten. Schließlich bekommt er mit großer Mühe eine der Früchte zu fassen, doch plötzlich merkt er mit Schrecken, dass […]

Die Wachstumskritik des Stephan Schwarz‘ ^_^

Alexis Passadakis @postwachstum.net: „Mit der Krise des neoliberalen finanzmarktgetriebenen Wachstumsmodells und der Krise des fossilistischen Industrialismus, wie sie sich mit der Klimakrise und Peak Oil zuspitzt, ist die Frage des ökonomischen Systems wieder auf der Tagesordnung. Im politischen Handgemenge wird heftig über makro-ökonomische Konzepte gestritten: neoliberale Austeritätspolitik vs. Neo-Keynesianismus und bisweilen auch Öko-Keynsianismus. Mit dem Beginn der zweiten Phase der Weltwirtschaftskrise, der Eurozonen-Turbulenzen, bietet sich ein Möglichkeitsfenster, dass soziale Bewegungen bei den ökonomischen Weichenstellungen wieder eine größere Rolle spielen. In diesem Kontext nimmt ein neuer Zyklus von wachstumskritischer Debatte an Fahrt auf. Dabei gehen die Autor_innen des Postwachstumsblog davon aus, dass Wirtschsftswachstum in den frühindustrialisierten Ländern des Nordens ein Problem für globale soziale Gerechtigkeit ist und nicht die Lösung – und […]

Aufruf zu zivilem Ungehorsam gegen die dystopische Planwirtschaft

in welcher wir gefangen sind. Wir dürfen es nicht zu lassen, uns mit den heutigen westlichen (Niedrigst-)Standards auf dem Gebiet der Lohnarbeit und dem Konsumenten-Markt und den repressiven Konsequenzen der Entwicklungen in diesen entscheidenden volkswirtschaftlichen Sektoren abzufinden, in ihnen ein menschen-unwürdiges Leben zu fristen. Denn die harte Realität – die unweigerlichen Konsequenzen dieser Planwirtschaft, welche uns von den Politikern und Medien als marktwirtschaftliche Hegemonie verkauft wird, lassen dieses Trugbild in einer Flut apokalyptischer Horror-Szenarien, die uns Tag für Tag um die Ohren hüllern, ertrinken. Da in der Planwirtschaft der BRD nur eine kurzfristige Planung von Wahlperiode zu Wahlperiode zulässig ist und auch von dem Standpunkt eines ‚Externen‘ (Analytikers) aus, der eine längerfristige Planung von über vier Jahren überhaupt erst in Betracht […]