EZB muss auf niedrige Inflation antworten

 

Mindestreservesatz abschaffen und auf Tender verzichten
Doch EZB-Präsident Mario Draghi wird sich fragen, ob eine Zinssenkung nahe der Nulllinie noch eine belebende Wirkung entfalten kann. Denkbar sind auch andere Maßnahmen, um einer deflationären Entwicklung und damit der Gefahr eines japanischen Stillstands zu entgegnen. Die Teuerung ließe sich auch anfeuern, indem den Banken abermals eine Liquiditätsspritze verabreicht wird.

=>> Es wird geldpolitisch ganz klar versucht alles dafür zu tun, eine höhere Teuerungsrate zu erzielen. Sie ist politisch gewollt. Ich frage mich nur, wieso man dann nicht einfach die Löhne erhöht?!?


Politiker und Wissenschaftler sind sich einig: Banken benötigen mehr Eigenkapital um in Zukunft Verluste ohne Steuergelder tragen zu können. Doch auf welchem Weg und in welcher Höhe Eigenkapital vorgeschrieben werden soll, darüber wird innerhalb der Basel III Umsetzung noch immer gestritten.

Bei der Diskussion geht es im Besonderenum zwei Größen, die risikogewichtete Eigenkapitalquote sowie die Leverage Ratio. Bei der ersteren Quote werden Aktiva nach ihrem Risikoprofil gewichtet, bei der zweiteren wird die gesamte Bilanzsumme in das Verhältnis zum Eigenkapital gesetzt. Da die Risikogewichtung komplex und die Umgehungsmöglichkeiten für Banken hoch sind, sehen viele Kritiker die zusätzliche Erfordernis einer Leverage Ratio, wie sie beispielsweise in Kanada Tradition hat und neuerdings auch in der Schweiz Anwendung findet. Weiterlesen


Freihandelsabkommen mit USA: Schulz fordert Verhandlungspause

Sollte er Chef der EU-Kommission werden, so Schulz, werde er folgende Maxime ausgeben: „Wir denken nicht zuerst darüber nach, was wir tun könnten, sondern darüber, was wir lassen können, weil es andere tun, und zwar besser.“

Martin Schulz: Die Dinge sollten so regional und so bürgernah wie möglich entschieden werden. Daran wird er sich in Zukunft messen lassen müssen, nicht?

 


Populäre Irrtümer:

Die Sache mit der Wettbewerbsfähigkeit

Publiziert 26. August 2013 | Von Rudi

Dieser Beitrag ist Teil unsere kleinen Reihe “Populäre Irrtümer”.

Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise wird uns von den führenden Politikern der großen Parteien unter Mithilfe der Massenmedien fast täglich erzählt, dass die südeuropäischen Krisenländer wettbewerbsfähiger werden müssen. Das Ganze gipfelte dann in der Aussage Angela Merkels auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2013, dass ganz Europa wettbewerbsfähiger werden muss. Erreicht werden soll dies durch eine Politik des „Sparens“ und ganz speziell durch Lohnsenkungen.

Dann schauen wir uns einmal an, wie sinnvoll so eine Politik ist. Weiterlesen


Populäre Irrtümer:

Banken benötigen Spareinlagen um Kredite zu vergeben

Publiziert 30. August 2013 | Von Thomas Weiß

Im Rahmen unserer Reihe “Populäre Irrtümer” soll hier als Fortführung des Artikels Geschäftsbanken verleihen Zentralbankgeld die Behauptung „Banken benötigen Spareinlagen um Kredite zu vergeben“ als falsch entlarvt werden.

In der gängigen Meinung funktionieren Geschäftsbanken als reine finanzielle Vermittler, während die Erzeugung von Geld (Geldschöpfung) alleine der Zentralbank zukommt. Tatsächlich ist unser Geldsystem ein Hybrid aus öffentlicher und privater Struktur, in dem ein maßgeblicher Teil der Geldschöpfung bei den Geschäftsbanken liegt. In einer für jedermann verständlichen Veröffentlichung der Bundesbank ist zu lesen:

“Geschäftsbanken schaffen Geld durch Kreditvergabe.” Weiterlesen


Populäre Irrtümer:

Die Schuldenbremse

Publiziert 26. Oktober 2013 | Von Patrik Pekrul

Dieser Beitrag ist Teil unsere kleinen Reihe “Populäre Irrtümer”.

 

Aktuell ist es groß in Mode, ausgeglichene öffentliche Haushalte zu fordern. Dies beruht auf der Ansicht, dass ein Staat überschuldet sein könnte und dieses dadurch vermeiden müsse, indem er seine Ausgaben weitestgehend mit Steuereinnahmen deckt. Dahinter steckt der populäre Irrtum, dass es sich bei dem Staat um eine Art Unternehmen handelt.

In der Tat ist dies aber nicht so. Weiterlesen


Populäre Irrtümer:

Die Rolle der Target-Salden

Publiziert 6. September 2013 | Von Nicolai Hähnle

Dieser Beitrag ist Teil unsere kleinen Reihe “Populäre Irrtümer”.

Es ist ein heißes Thema: Wie beenden wir die Finanzkrise im Euroraum? Wer bezahlt für ihre Spätfolgen? Oder auch: Bezahlt überhaupt irgendjemand dafür?

Um überhaupt eine Grundlage zur Beantwortung solcher Fragen zu haben, sollten wir uns unter anderem darüber unterhalten, welche Gelder bis jetzt geflossen sind. In den Medien lesen wir von gigantischen Zahlen. Eine dieser Zahlen sind die sogenannten Target-Salden. Deutschland hat Target-Forderungen in dreistelliger Milliardenhöhe gegenüber dem restlichen Euroraum.

Das wird dann in den Medien oft so dargestellt, als hätte Deutschland verdammt viel Geld in andere Teile des Euroraums geschickt. In Wirklichkeit ist aber genau das Gegenteil geschehen: Die Target-Salden dokumentieren, dass verdammt viel Geld aus anderen Teilen des Euroraums nach Deutschland geflossen ist. Dazu müssen wir etwas weiter ausholen. Weiterlesen


Samstag, 2. November 2013, quote von Freeman

Mit diesem Artikel will ich so einfach wie möglich erklären, was virtuelles Geld oder kryptografisches Geld wie Bitcoin eigentlich ist und damit einige Missverständnisse und falsche Annahmen ausräumen. Zuerst will ich aufzeigen, für was das „normale“ Geld wirklich dient. Es ist ein Machtinstrument der Elite, um uns zu kontrollieren und zu versklaven. Früher wurden Menschen direkt als Sklaven mit Gewalt und Gefangenschaft ausgebeutet und man hat sie für sich arbeiten lassen. Seit der Einführung des Fiatgeldes machen sie es subtiler und verdeckt, aber es kommt aufs gleiche raus. Da sie das Geld kontrollieren, kontrollieren sie Menschen und unsere ganze Gesellschaft.

banksters

Wer die Geldmenge in unserem Land kontrolliert, ist der absolute Herrscher über die gesamte Industrie und Wirtschaft … wenn man realisiert, dass gesamte System wird auf die eine oder andere Weise sehr leicht von wenigen mächtigen Leuten kontrolliert, muss man nicht lange überlegen, warum es Depression und Inflation regelmässig gibt.“ James A. Garfield, 20. Präsident der Vereinigten Staaten, 200 Tage bevor er von den Bankstern ermordet wurde.